🐳 Docker

Super Productivity 18.0 im Homelab mit Docker

Super Productivity 18.0 im Homelab mit Docker
⚠️ Hinweis: Alle Guides auf smoth.me dienen ausschließlich zu Informations- und Lernzwecken. Die Umsetzung erfolgt auf eigene Gefahr. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden, Datenverluste oder Systemausfälle, die durch die Anwendung dieser Anleitungen entstehen können. → Vollständiger Haftungsausschluss

Moin, liebe Admins und Homelab-Enthusiasten!

Wer mich kennt, weiß: Mein Homelab ist mein Spielplatz, mein Testfeld und mein Rückgrat für alles, was im Alltag reibungslos laufen soll. Und dazu gehört auch eine vernünftige Aufgabenverwaltung. Lange Zeit habe ich verschiedene Tools ausprobiert, aber Super Productivity hat sich in meiner Erfahrung als echter Game Changer erwiesen. Warum? Weil es Open Source ist, lokal läuft und sich wunderbar in meinen Workflow integrieren lässt.

Als die Meldung über die Version 18.0 mit dem neuen regelbasierten Automationssystem auf meinem RSS-Feed aufploppte, war ich sofort Feuer und Flamme. Aufgaben automatisieren statt Handarbeit – das ist genau meine Devise! Gerade im Homelab, wo es immer wiederkehrende Checks, Backups oder Wartungsaufgaben gibt, ist das Gold wert. Stell dir vor, du kannst automatisch Aufgaben anlegen, verschieben oder priorisieren, basierend auf bestimmten Bedingungen. Das spart nicht nur Zeit, sondern sorgt auch dafür, dass nichts untergeht.

In diesem Guide nehme ich dich mit auf die Reise, wie ich Super Productivity 18.0 in meinem Homelab mit Docker aufgesetzt habe. Wir schauen uns an, was die neuen Features bedeuten und wie du sie für dich nutzen kannst. Packen wir's an!

Voraussetzungen für dein Super Productivity Homelab

Bevor wir uns ins Getümmel stürzen, lass uns sicherstellen, dass dein Homelab bereit ist. Das ist wie beim Bau eines Hauses: Ein solides Fundament ist die halbe Miete. In meiner Erfahrung sind das die absoluten Basics, die du brauchst:

  • Ein Server oder eine VM/LXC: Das kann ein Raspberry Pi, ein älterer Mini-PC oder eine virtuelle Maschine auf deinem Proxmox-Host sein. Wichtig ist, dass er unter Linux läuft (ich persönlich präferiere Debian oder Ubuntu Server).
  • Mindestens 2 GB RAM und 20 GB freier Speicher: Super Productivity selbst ist schlank, aber Docker und das Betriebssystem brauchen ihren Platz. Besser etwas mehr Puffer einplanen.
  • Grundlegende Linux-Kenntnisse: Du solltest dich auf der Kommandozeile wohlfühlen, wissen, wie man Pakete installiert und Dateien bearbeitet (z.B. mit nano oder vim).
  • Docker und Docker Compose: Das ist unsere Basis für die einfache Bereitstellung. Keine Sorge, falls du es noch nicht hast, zeige ich dir die Installation.
  • Netzwerkzugang: Dein Server sollte ins Internet können, um Updates und Docker-Images zu ziehen. Ein fester IP-Adresse für den Server ist für den späteren Zugriff immer mein Tipp.

Wer das zum ersten Mal einrichtet, stolpert oft über Firewall-Regeln oder Berechtigungen. Halte dir das im Hinterkopf, falls es später hakt!

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Super Productivity 18.0 im Docker-Container

Jetzt geht's ans Eingemachte! Wir werden Super Productivity als Docker-Container aufsetzen. Das ist die sauberste und portabelste Methode in meinem Homelab. So kann ich es bei Bedarf schnell verschieben oder neu aufsetzen, ohne das ganze System zu beeinträchtigen.

1. Server vorbereiten und aktualisieren

Als Erstes loggst du dich per SSH auf deinem Server ein. Ein sauberer Start ist wichtig, also bringen wir das System auf den neuesten Stand.

sudo apt update
sudo apt upgrade -y
sudo apt autoremove -y

Das sudo apt update aktualisiert die Paketlisten, sudo apt upgrade -y installiert alle verfügbaren Updates ohne Nachfrage und sudo apt autoremove -y entfernt nicht mehr benötigte Pakete. Ein -y ist hier praktisch, wenn man nicht bei jeder Nachfrage "Ja" tippen möchte.

2. Docker und Docker Compose installieren

Falls Docker und Docker Compose noch nicht auf deinem System laufen, installieren wir sie jetzt. Ich nutze hier die offizielle Methode über das Docker-Repository, da diese immer die aktuellste Version liefert.

# Docker installieren
sudo apt install ca-certificates curl gnupg lsb-release -y
sudo mkdir -p /etc/apt/keyrings
curl -fsSL https://download.docker.com/linux/ubuntu/gpg | sudo gpg --dearmor -o /etc/apt/keyrings/docker.gpg
echo \
  "deb [arch=$(dpkg --print-architecture) signed-by=/etc/apt/keyrings/docker.gpg] https://download.docker.com/linux/ubuntu \
  $(lsb_release -cs) stable" | sudo tee /etc/apt/sources.list.d/docker.list > /dev/null
sudo apt update
sudo apt install docker-ce docker-ce-cli containerd.io docker-buildx-plugin docker-compose-plugin -y

# Benutzer zur Docker-Gruppe hinzufügen (damit sudo nicht immer nötig ist)
sudo usermod -aG docker $USER

# System neu      

Weitere Guides aus "Docker"